Von Michael Zellner, Geschäftsleitung bei zema wohnemotionen · aktualisiert am
Küche richtig pflegen: Was Oberflächen wirklich brauchen
Eine gute Küche begleitet Sie heute problemlos zwanzig Jahre. Ob sie dann noch so schön aussieht wie am ersten Tag, entscheidet sich weniger beim Kochen als beim Putzen. Die häufigsten Fehler sind schnell erklärt — und leicht zu vermeiden.
Drei Regeln für jede Oberfläche
Ganz gleich, welches Material Sie haben: keine Scheuermittel, keine groben Mikrofasertücher auf Hochglanz und niemals einen Dampfreiniger an Fronten oder Kanten. Der Dampf löst mit der Zeit die Verklebungen.
Zweitens: Feuchtigkeit sofort abwischen — besonders an Kanten, an den Fugen zur Arbeitsplatte und rund um die Spüle. Dort dringt Wasser ein, und dort beginnen die meisten Quellschäden.
Drittens: Warmes Wasser mit einem Tropfen Spülmittel reicht in fast allen Fällen. Spezialreiniger sind selten nötig und schaden oft mehr, als sie nützen.
Matte Lackfronten
Matter Lack ist derzeit die beliebteste Front — und zugleich die empfindlichste gegenüber Fett. Ein Fettfilm setzt sich in der Struktur fest und zeigt sich als glänzende Stelle.
Reinigen Sie deshalb regelmäßig mit warmem Wasser und mildem Spülmittel und trocknen Sie mit einem weichen Tuch nach. Bitte keine Politur und kein Möbelspray — beides erzeugt genau den Glanz, den Sie vermeiden möchten.
Hochglanz
Hochglanzfronten sind pflegeleicht, zeigen aber jeden Fingerabdruck und jeden Kratzer. Verwenden Sie nur weiche, saubere Tücher — schon ein einzelnes Sandkorn im Lappen hinterlässt eine bleibende Spur.
Für ein streifenfreies Ergebnis: feucht wischen, dann mit einem trockenen Baumwolltuch nachziehen.
Echtholz und Furnier
Geölte Holzflächen freuen sich ein- bis zweimal im Jahr über frisches Pflegeöl. Das dauert etwa eine halbe Stunde und verlängert die Lebensdauer erheblich.
Lackiertes Holz behandeln Sie wie Lackfronten. Für beide gilt: kein stehendes Wasser und keine feuchten Tücher liegen lassen.
Edelstahl
Wischen Sie immer in Schliffrichtung, nie quer dazu. Kalkflecken lösen Sie mit verdünntem Essigwasser; danach gründlich mit klarem Wasser nachwischen und trocknen.
Chlorhaltige Reiniger sind tabu — sie greifen die Schutzschicht an und verursachen Lochfraß, der sich nicht mehr beheben lässt.
Warmes Wasser, mildes Spülmittel, ein weiches Tuch und sofort nachtrocknen: Damit sind Sie bei nahezu jeder Oberfläche auf der sicheren Seite — und sparen sich teure Spezialmittel. Sie haben eine Frage zu Ihrer Küche von zema wohnemotionen? Rufen Sie uns einfach an.
Häufige Fragen
Womit reinigt man Küchenfronten am besten?
Mit warmem Wasser, einem Tropfen Spülmittel und einem weichen Tuch, danach trocken nachwischen. Scheuermittel, grobe Mikrofasertücher auf Hochglanz und Dampfreiniger schaden.
Was hilft gegen glänzende Fettflecken auf matten Lackfronten?
Regelmäßig mit warmem Wasser und mildem Spülmittel reinigen und weich nachtrocknen. Politur und Möbelspray bitte meiden — sie erzeugen genau den Glanz, den Sie loswerden möchten.
Wie oft muss geöltes Holz in der Küche nachgeölt werden?
Ein- bis zweimal im Jahr. Das dauert etwa eine halbe Stunde und verlängert die Lebensdauer erheblich.
Fragen zu Ihrem Projekt?
Im Studio klären wir das an echten Mustern — inklusive erster Skizze, wenn Sie den Grundriss dabeihaben.